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Vorteile von Self-Service-Kiosken in Krankenhäusern und Arztpraxen

Time: 2026-01-23

Verbesserte Patientenerfahrung und kürzere Wartezeiten durch Self-Service-Kioske im Gesundheitswesen

Wie die automatisierte Check-in-Funktion den ersten Eindruck und die wahrgenommene Versorgungsqualität verändert

Self-Check-in-Kioske verändern, wie Patienten ihre Besuche in Kliniken beginnen, indem sie die langen Wartezeiten an der Rezeption verkürzen. Die meisten Menschen können sich innerhalb von nur etwas mehr als einer Minute über diese Terminals anmelden, einchecken, ihre Kontaktdaten aktualisieren und sogar Rechnungen begleichen – und das alles ohne Hilfe durch das Personal hinter dem Empfang. Das bedeutet, dass das Büropersonal mehr Zeit für komplizierte Verwaltungsaufgaben oder für die Unterstützung von Patienten aufwenden kann, die wirklich Hilfe benötigen, statt dazustehen und zuzusehen, wie alle nacheinander ihren Ausweis scannen. Laut einer im vergangenen Jahr im Journal of Medical Practice Management veröffentlichten Studie erzielten Kliniken, die diese Kioske eingeführt hatten, bei der Frage nach der Schnelligkeit der Versorgung und der Aufmerksamkeit des Personals nahezu 30 % bessere Bewertungen durch die Patienten. Schnellere Check-ins sparen nicht nur Zeit – sie vermitteln den Patienten zudem das Gefühl, insgesamt eine bessere Versorgung zu erhalten.

Benefits of Self-Service Kiosks in Hospitals and Clinics

Fallstudie der Cleveland Clinic: Durchschnittliche Reduzierung der Wartezeit um 37 % nach Einführung der Kioske

Die Cleveland Clinic hat an ihren 23 verschiedenen Standorten in der Region über 150 Selbst-Check-in-Kioske eingeführt, was deutliche Auswirkungen auf den täglichen Betrieb hatte. Während geschäftiger Zeiten, wenn viele Patienten gleichzeitig eintreffen, ermöglichen diese Stationen mehreren Personen gleichzeitig die Anmeldung – wodurch sich die Wartezeit im Empfangsbereich um fast 40 % verringerte. Das entspricht etwa zwölf Minuten und dreißig Sekunden zusätzlichem Zeitgewinn pro Besucher am Tag. Dank dieser gewonnenen Zeit konnten Ärzte und Pflegekräfte 18 % mehr Termine wahrnehmen, ohne länger arbeiten zu müssen als zuvor. Ein weiteres interessantes Phänomen trat ebenfalls auf: Weniger Patienten verpassten ihre vereinbarten Termine, da sie nicht mehr so lange warten mussten. Die Klinik verzeichnete einen Rückgang der verpassten Termine um rund 14 %, was zeigt, dass diese Kioske tatsächlich dabei helfen, Engpässe im System abzubauen und die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen.

Optimierte, HIPAA-konforme Check-in-Automatisierung für klinische Workflows

Biometrische Verifizierung und Echtzeit-Prüfung der Versicherungsberechtigung in unter 90 Sekunden

Selbstbedienungs-Kioske nutzen nun biometrische Verfahren wie Gesichtsscans oder Fingerabdrücke, um die Identität der Patienten zu überprüfen – stets unter Einhaltung der HIPAA-Vorschriften zum Schutz ihrer Gesundheitsdaten. So entfällt das Warten auf manuelle Ausweiskontrollen oder das Ausfüllen endloser Papierformulare. Das System prüft zudem sehr schnell, ob eine Versicherungsleistung gültig ist – meist innerhalb von etwa einer Minute. Arztpraxen ermitteln automatisch, was Patienten bei der Anmeldung für Selbstbeteiligungen (Franchise) und Zuzahlungen (Co-Payments) schulden. Dadurch werden frustrierende Nachbesserungen späterer Rechnungen vermieden, die oft durch fehlerhafte Angaben zur Versicherungsdeckung entstehen. Dies spart allen Zeit und bewahrt die Beziehung zwischen Arzt und Patient vor finanziellen Spannungen im weiteren Verlauf.

Nahtlose Integration mit Epic und Cerner zur genauen Erfassung von Zuzahlungen (Co-Payments) und Synchronisation der Datensätze

Die Kioske sind über die HL7-/FHIR-Schnittstellen direkt mit großen EHR-Systemen wie Epic und Cerner verbunden, wodurch sie automatisch die Zuzahlungen auf Grundlage der jeweils aktuellen Versicherungsleistungen ermitteln können. Wenn Patienten bei der Anmeldung zahlen, erscheinen ihre Zahlungen nahezu sofort im Abrechnungssystem – dies reduziert den gesamten Papierkram, den das Personal am Empfang früher erledigen musste, um rund zwei Drittel. Die Patientenakten werden ebenfalls in Echtzeit aktualisiert, sodass Ärzte und Pflegekräfte stets sehen können, welche Medikamente ein Patient einnimmt, auf welche Substanzen er allergisch reagiert und ob alle erforderlichen Formulare unterschrieben wurden. Dadurch wird vermieden, dieselben Informationen mehrfach einzugeben, und sämtliche Daten werden ordnungsgemäß dokumentiert – was insbesondere für die HIPAA-Prüfungen von entscheidender Bedeutung ist, die niemand scheitern lassen möchte. Kurz gesagt bedeutet dies, dass die Patientendaten nahtlos vom ersten Betreten der Praxis bis zum Abschluss der medizinischen Dokumentation fließen.

Personaloptimierung und betriebliche Effizienz durch kontaktlose Self-Service-Kioske

Kontaktlose Self-Service-Kioske im Gesundheitswesen verändern Personalmodelle, indem sie administrative Workflows automatisieren – und so menschliche Ressourcen für klinische und zwischenmenschliche Aufgaben mit höherem Mehrwert freisetzen.

Von der Aufgabenverlagerung zur klinischen Rollenverbesserung: Neue Einsatzfelder für Mitarbeiter am Empfang mit Mehrwert

Anstatt Stellen zu eliminieren, befreien Kioske administratives Personal von sich wiederholenden Tätigkeiten wie der Anmeldung und Dateneingabe. Diese Mitarbeitenden wechseln in patientenorientierte Rollen, die menschliches Urteilsvermögen und Empathie erfordern, darunter:

  • Individuelle Koordination der Versorgung bei komplexen oder risikoreichen Fällen
  • Echtzeit-Orientierungshilfe und Unterstützung bei der Entlassung
  • Beratung zur Medikamenteneinhaltung sowie Unterstützung bei Gesundheitskompetenz (Health Literacy)

Diese strategische Neuzuweisung steigert die Arbeitszufriedenheit und verbessert gleichzeitig die Ergebnisse durch intensivere menschliche Interaktion – ein Beleg dafür, dass Automatisierung und Mitgefühl sich gegenseitig verstärken.

22-prozentige FTE-Optimierung bei Kaiser Permanente ohne Einbußen bei der Servicequalität ( JAMA Health Forum , 2022)

Eine 2022-Studie in JAMA Health Forum analysierte die Auswirkungen auf das Personal nach der Einführung von Kiosken im gesamten Netzwerk von Kaiser Permanente. Die Ergebnisse zeigten:

Metrische Verbesserung Auswirkungen auf den Service
Verwaltungspersonal (FTE) benötigt 22 % Reduktion Kein Abbau
Patientenzufriedenheit Beibehalten Vor der Kiosk-Einführung
Kapazität des klinischen Personals Erhöht 15 % mehr Zeit für die direkte Patientenversorgung

Der optimierte Workflow ermöglichte es, umgeschultes Personal für präventive Versorgungsmaßnahmen und Programme zur Behandlung chronischer Erkrankungen einzusetzen – ein Beleg dafür, wie Automatisierung nachhaltige Effizienzsteigerungen bei gleichbleibender Versorgungsqualität ermöglicht.

Inklusiver Zugang: Barrierefreiheit, Datenschutz und mehrsprachige Unterstützung in medizinischen Kiosken

Kioske, die es Patienten ermöglichen, sich selbst zu bedienen, tragen tatsächlich dazu bei, Hindernisse für Menschen aus allen Lebensbereichen abzubauen – vorausgesetzt, sie werden unter Berücksichtigung von Fairness konzipiert. Bei der Barrierefreiheit dieser Geräte weisen jene Modelle, die den ADA-Richtlinien entsprechen, mehrere wichtige Merkmale auf: Sie sind in der Höhe verstellbar, sodass Rollstuhlfahrer problemlos darauf zugreifen können. Einige Modelle verfügen zudem über Sprachführungs-Systeme, was besonders hilfreich für Menschen mit Sehbehinderung ist. Die Tasten sind erhaben, damit blinde Nutzer ihre Position durch Tasten erkennen können, und sämtliche Funktionen sind zudem mit Bildschirmlesern kompatibel. Was die Wahrung der Privatsphäre betrifft, so ist hier bereits hochentwickelte Technik integriert: Die Bildschirme verdunkeln sich nach einer bestimmten Zeit automatisch, um ein Mitlesen über die Schulter zu verhindern, und der Betrachtungswinkel ist begrenzt, um unbeabsichtigte Einblicke zu vermeiden. Das Beste daran? Alle Daten werden unmittelbar nach Abschluss einer Sitzung vollständig gelöscht – dadurch bleibt sensible Gesundheitsinformation gemäß den HIPAA-Vorschriften geschützt.

Wenn es darum geht, Sprachbarrieren zu überwinden, machen mehrsprachige Schnittstellen tatsächlich einen großen Unterschied. Die besten Systeme umfassen mittlerweile etwa 20 verschiedene Sprachen wie Spanisch, Mandarin, Vietnamesisch sowie Video-Interpretation in Amerikanischer Gebärdensprache (ASL). Dadurch müssen Krankenhäuser weniger auf ohnehin stark beanspruchte Dolmetscher unter ihrem Personal zurückgreifen, und Patienten machen laut jüngsten Umfragen bei der Ausfüllung von Formularen rund 63 % weniger Fehler. Diese Systeme gehen jedoch über reine Übersetzung hinaus: Sie verwenden klare Symbole, hilfreiche Audio-Anleitungen und vereinfachte Schnittstellen, die sich besonders für Menschen mit geringeren Lesefertigkeiten oder für solche, die anders denken, besser eignen. All dies trägt dazu bei, faire Zugänglichkeit unabhängig vom Alter, körperlichen Fähigkeiten, Muttersprache oder dem Vertrautheitsgrad mit medizinischem Fachjargon zu gewährleisten.

FAQ

Was sind die wichtigsten Vorteile der Nutzung von Self-Service-Kiosken im Gesundheitswesen?

Selbstbedienungskioske verkürzen die Wartezeiten, optimieren den Check-in-Prozess und ermöglichen es dem medizinischen Personal, sich auf komplexere Patientenbedürfnisse statt auf administrative Aufgaben zu konzentrieren. Dadurch steigen die Zufriedenheit der Patienten und die betriebliche Effizienz.

Wie gewährleisten Selbstbedienungskioske den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre der Patienten?

Diese Kioske verfügen über Funktionen wie biometrische Verifizierung, Abschirmung des Bildschirms, eingeschränkte Betrachtungswinkel und automatisches Löschen der Daten nach jeder Sitzung, um die Privatsphäre der Patienten zu schützen und die Einhaltung der HIPAA-Vorschriften sicherzustellen.

Sind Selbstbedienungskioske für alle Patienten zugänglich?

Ja, Kioske, die gemäß den ADA-Standards konzipiert wurden, sind für Rollstuhlfahrer, sehbehinderte Personen und Menschen mit Sprachbarrieren zugänglich – beispielsweise durch höhenverstellbare Konstruktion, Sprachanleitung und mehrsprachige Unterstützung.

Wirken sich Selbstbedienungskioske auf die Personalausstattung in Gesundheitseinrichtungen aus?

Während Kioske Routineaufgaben automatisieren, beseitigen sie keine Stellen, sondern ermöglichen es dem Personal vielmehr, sich auf patientenorientierte Aufgaben zu konzentrieren, die menschliche Interaktion erfordern – was zu einer verbesserten Patientenversorgung und höherer Arbeitszufriedenheit führt.

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